Eines sollte klar sein: Gezielte und individuelle Personalentwicklung ist nur einer der Hauptfaktoren, wenn wir über Mitarbeiterbindung sprechen. Aber ein wichtiger.
Wenn wir vom SynergieKompass über Personalentwicklung sprechen, dann meinen wir nicht nur die einzelne Mitarbeiterentwicklung. Vielmehr verfolgen wir den Ansatz der ganzheitlichen Personalentwicklung.
Dazu zählen:
- Weiterbildungsmaßnahmen
- Entwicklungsmöglichkeiten
- Arbeitsgestaltung
- Betriebliches Gesundheitsmanagement als Teil der Arbeitsplatzgestaltung
- aber Und! Der psychologische Bereich, rund um das Thema psychische Sicherheit und Mental Health.
Hier spielen Führungskräfte eine große Rolle. Vor allem abseits der Konzern-Welt. Dann nämlich gibt es selten die Kapazitäten für eine große Learning & Development Abteilung, die alle Belange der Personal- und Organisationsentwicklung bedient.
Welche Rolle spielen Führungskräfte in der Personalentwicklung?
Niemand kennt die Stärken der Mitarbeitenden besser als sie selbst – und die Führungskraft. Manchmal kennt diese sie sogar noch ein bisschen besser. Regelmäßige Entwicklungsgespräche sind maßgebend für eine gezielte Mitarbeiterentwicklung. Doch diese Gespräche sollten nicht in einem Performance-Review enden. Sie sollten vielmehr ungezwungen und an einem neutralen Ort stattfinden. Small-Talk, arbeitsferne oder gar private Themen finden hier ebenfalls ihren Platz. Ein Entwicklungsgespräch soll –nein, vielmehr muss – Spaß machen. Sie helfen Führungskräften und den Personalverantwortlichen zu erkennen, wohin Mitarbeitende möchten.
Was sind die Karriereziele?
Wo möchte sich die Person fachlich weiterentwickeln?
Wo gibt es aktuelle Herausforderungen?
Fehlen passende Arbeitsmittel?
Passt der Workload. Sind es zu viele Aufgaben auf einmal,
oder gar zu wenige?
Welche Motivationen stecken dahinter?
Wie können Führungskräfte und/oder Personalentwickler dabei unterstützen, diese Ziele zu erreichen und Herausforderungen zu meistern? Durch regelmäßige Entwicklungsgespräche mit den Führungskräften, wird Wertschätzung und Interesse gezeigt – und die Bereitschaft, zu unterstützen statt nur zu fordern. Diese Entwicklungsgespräche rücken Interessen und Ziele der Mitarbeitenden mehr in den Fokus. Sie vermitteln das Gefühl, dass langfristig mit ihnen geplant wird.
Sind Führungskräfte also die besseren Personalentwickler?
Natürlich können Führungskräfte nicht gänzlich die Personalentwicklung alleine gestalten, aber sie sind der erste und damit wichtigste Ansprechpartner für die Mitarbeitenden. Sicherlich könnten auch Personalentwickler alleine regelmäßige Gespräche führen, aber würden die Mitarbeitenden dann genauso offen darüber sprechen, was sie antreibt, was ihnen fehlt, was sie sich erträumen? Und die zweite Frage: Können mittelständische Unternehmen sich eine ganze Abteilung an Personalentwicklern leisten?
Alle reden davon, alle machen es – zumindest irgendwie. Warum? Weil der Schuh drückt. Die Talente von morgen überlegen sich sehr genau, wohin sie möchten. Die Auswahl an Unternehmen ist groß. Der Weg zur Arbeit muss passen. Der Obstkorb – ok, den Gag kennt nun echt schon jeder – zieht nicht mehr. Die Fragen sind: Wie kriege ich die passenden Leute in mein Unternehmen auf dem Land? Wie falle ich auf neben meinen Wettbewerbern? Wie halte ich diese Talente bei mir?
Es braucht Führungskräfte als Treiber.
Die Personalentwicklung selbst dient der Umsetzung. Personalentwickler sind die Möglichmacher, dass es umgesetzt werden kann. Sie schaffen Konzepte, Angebote und Umgebungen, welche die Entwicklung erst ermöglichen. Führungskräfte dagegen sind Treiber, Wegbereiter und Unterstützer.
Kennen und verstehen sie die Prinzipien und Ziele individueller Personalentwicklung sowie die Herausforderungen der Mitarbeitenden, sind sie der wichtigste und bedeutendste Teil der Personalentwicklung. Eine individuelle und damit wertschätzende Personalentwicklung gibt es nur, wenn Führungskräfte die Treiber sind. Dann entstehen Synergien, die weitreichende Veränderungen bewirken können. Wenn Personalentwicklung und Führungskräfte zu Sparring-Partner werden, profitieren Mitarbeitende und Unternehmenskultur. Führung, Kultur, Wertschätzung und Entwicklung sind die wesentlichen Faktoren für Mitarbeiterbindung.
Bei uns zählst du. Deine Entwicklung ist uns eine Herzensangelegenheit. Ohne regelmäßige Gespräche und individuelle Unterstützung sind diese Sätze nicht mehr als wohlklingende, aber leere Werbefloskeln.
Keine leeren Versprechungen!
Getreu unserem Motto „Erst das Handwerk, dann das Bling-Bling“ machen wir Führungskräfte zu Treibern und die Personalentwicklung zum Möglichmacher. Gemeinsam erschaffen wir eine Arbeitgebermarke, die von, für und mit ihren Mitarbeitenden lebt. Ganz ohne leere Versprechungen.
Ein bisschen Blingbling reicht nicht. Ziel ist es, eine Marke aufzubauen, die ehrlich und nachhaltig ist. Wie kriegt man das hin? Wir brauchen die, die dahinter stehen. Ihre Leute, Ihre Fachkräfte, Ihre Führungskräfte, Sie.
Nur mit ihnen zusammen können wir eine ehrliche Marke aufbauen, die inspiriert, auffällt und vor allem ehrlich ist. Der Begriff Design lässt noch mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Es geht hier viel mehr um das gemeinsame Gestalten der Marke – und von innen heraus. Weniger um Standard-Strategien, die von oben oder von extern angewandt werden. Das Ergebnis soll nicht eine aufgehübschte Marke sein, die nach außen hin glänzt. Das Ergebnis muss eine ehrliche Marke sein, die hält, was sie verspricht.